{"id":2802,"date":"2025-07-15T11:04:04","date_gmt":"2025-07-15T09:04:04","guid":{"rendered":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/?p=2802"},"modified":"2026-04-13T10:55:10","modified_gmt":"2026-04-13T08:55:10","slug":"wenn-veraenderung-erlebbar-wird-der-weg-zur-lebenswerten-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wenn-veraenderung-erlebbar-wird-der-weg-zur-lebenswerten-stadt\/","title":{"rendered":"Wenn Ver\u00e4nderung Erlebbar wird: Der Weg zur Lebenswerten Stadt"},"content":{"rendered":"\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In den vergangenen Monaten haben wir uns mit einer entscheidenden Frage besch\u00e4ftigt: Was macht eine Stadt wirklich lebenswert? Diese Frage bewegt nicht nur uns, sondern auch Stadtverwaltungen, Beh\u00f6rden, Wissenschaftler:innen und vor allem B\u00fcrger:innen weltweit. Von pulsierenden Metropolen bis zu ruhigeren Kleinst\u00e4dten betrifft das Thema \u201eLebensqualit\u00e4t\u201c uns alle. Doch die Lebensqualit\u00e4t in St\u00e4dten zu verbessern bedeutet nicht nur, sie attraktiver zu gestalten, es geht darum, diese Qualit\u00e4t langfristig nachhaltig zu sichern.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Trotz der universellen Bedeutung des Themas wird die Diskussion um lebenswerte St\u00e4dte schnell kontrovers und politisch aufgeladen. Im Kern geht es bei Lebensqualit\u00e4t oft um Aspekte wie Bequemlichkeit, Zug\u00e4nglichkeit, Freude, Sicherheit und Komfort. Doch all diese Kriterien sind subjektiv \u2013 was f\u00fcr den einen das Leben lebenswerter macht, kann f\u00fcr jemand anderen bedeutungslos sein. Dieser Konflikt von Bed\u00fcrfnissen und Erwartungen f\u00fchrt zu Spannungen und erschwert die Entwicklung einer gemeinsamen Vision davon, wie wir leben wollen.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Lebensqualit\u00e4t unserer St\u00e4dte zu verbessern und diese Verbesserungen dauerhaft zu verankern, erfordert zwangsl\u00e4ufig Ver\u00e4nderung. Doch Ver\u00e4nderung ist oft unbequem. Sie stellt den Status quo infrage und fordert bestehende Lebensweisen heraus. Man denke nur an die weltweit gef\u00fchrten Debatten dar\u00fcber, ob mehr Platz f\u00fcr Autos oder Fahrr\u00e4der geschaffen werden soll. Was wie eine einfache infrastrukturelle Anpassung erscheint, kann heftige Auseinandersetzungen ausl\u00f6sen, je nachdem, welches Stadtbild man vor Augen hat. Die einen sehen in einem neuen Radweg einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger und menschenfreundlicher Stadtentwicklung, w\u00e4hrend andere darin eine Bedrohung f\u00fcr ihre Parkm\u00f6glichkeiten oder die freie Fahrt sehen.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Diese Ver\u00e4nderungsresistenz entspringt oft der Angst vor dem Unbekannten. Wir gew\u00f6hnen uns an das, was wir kennen und empfinden jede Abweichung davon als Risiko. Doch sobald Menschen neue R\u00e4ume erleben d\u00fcrfen, erkennen sie oft \u00fcberraschende Vorteile. Entscheidend ist jedoch, nicht beim blo\u00dfen Erleben stehen zu bleiben: Ver\u00e4nderung wird dann bedeutsam, wenn Menschen nicht nur geh\u00f6rt werden, sondern aktiv daran mitwirken, neue Formen des Zusammenlebens auszuprobieren und mitzugestalten. Durch Erfahrung kann aus Skepsis Unterst\u00fctzung werden und aus einer Idee Realit\u00e4t. Die folgenden Beispiele zeigen, wie St\u00e4dte weltweit genau das umsetzen.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In Bogot\u00e1 etwa werden seit den 1970er Jahren sonntags ganze Stra\u00dfen den Menschen \u00fcberlassen. W\u00e4hrend der <\/span><a href=\"https:\/\/www.weforum.org\/stories\/2024\/11\/50-years-ciclovia-open-streets-cycling-cars\/\"><i><span style=\"font-weight: 400;\">Ciclov\u00eda<\/span><\/i><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> werden \u00fcber 120 Kilometer Stra\u00dfe f\u00fcr den Autoverkehr gesperrt und f\u00fcr Radfahrer:innen, Spazierg\u00e4nger:innen, Skater:innen und Familien freigegeben. Mit rund 1,7 Millionen Teilnehmer:innen pro Woche ist die <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Ciclov\u00eda<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> weit mehr als eine Mobilit\u00e4tsma\u00dfnahme: Sie ist eine kulturelle Institution, die den \u00f6ffentlichen Raum zur\u00fcckerobert, zugunsten des Gemeinschaftslebens und als \u00d6kosystem f\u00fcr Kleingewerbe wie Fahrradwerkst\u00e4tten oder Foodtrucks.<\/span><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\">\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/ciclovabogota.jpg\" alt=\"\" \/>\n    <figcaption>Foto 1: Eine Stra\u00dfe voller Fahrradfahrer:innen w\u00e4hrend der Ciclov\u00eda in Bogota.&nbsp;<\/figcaption> \n<\/figure>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Solche kulturellen Ver\u00e4nderungen brauchen Zeit. In Paris hat ein jahrzehntelanger Investitionskurs in Radwege, Gr\u00fcnfl\u00e4chen und den \u00f6ffentlichen Nahverkehr die Haltung vieler Menschen allm\u00e4hlich ver\u00e4ndert. <\/span><a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000262562\/pariser-stimmten-fuer-500-autofreie-strassen\"><span style=\"font-weight: 400;\">Im M\u00e4rz 2025 stimmten die Pariser:innen f\u00fcr die schrittweise Sperrung von 500 Stra\u00dfen f\u00fcr den Autoverkehr<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, zugunsten von Fu\u00dfg\u00e4nger:innen, Radfahrer:innen und mehr Gr\u00fcn. Das Vorhaben erstreckt sich \u00fcber alle 20 Arrondissements; die Bev\u00f6lkerung wurde in die Auswahl geeigneter Stra\u00dfen einbezogen. Diese Transformation geschah nicht \u00fcber Nacht. Paris hat jahrelang in Radinfrastruktur, \u00d6PNV und Stadtbegr\u00fcnung investiert. Jeder Schritt half dabei, das Gespr\u00e4ch zu ver\u00e4ndern, bis das Mutige zur Normalit\u00e4t wurde. Heute profitieren die Pariser:innen von ruhigeren Vierteln, einer saubererer Luft und erleben eine Stadt, die auf ihre Bed\u00fcrfnisse ausgerichtet ist. Der Autoverkehr ist besonders im Stadtkern stark zur\u00fcckgegangen, w\u00e4hrend das Radfahren zugenommen hat. Expert:innen sch\u00e4tzen, dass die \u201eV\u00e9g\u00e9talisation\u201c-Strategie von B\u00fcrgermeisterin Hidalgo bereits <\/span><a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000277731\/paris-kuehlt-sich-waehrend-der-hitzewelle-dank-der-begruenung-ab\"><span style=\"font-weight: 400;\">messbar zur Abk\u00fchlung der betroffenen Viertel um 1 bis 4 Grad Celsius beitr\u00e4gt<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\">\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/pariscarfree.jpeg\" alt=\"\" \/>\n    <figcaption>Foto 2: Ein verkehrsberuhigte Stra\u00dfe in Paris&nbsp;<\/figcaption> \n<\/figure>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Doch Transformation betrifft nicht nur Mobilit\u00e4t, sondern auch soziale Begegnung und Integration. In Nizza entwickelte sich aus einer einfachen Idee gegen Einsamkeit und Mangelern\u00e4hrung im Alter ein stadtweites soziales Essensprojekt. Im Jahr 2023 gestartet, bietet \u201e<\/span><a href=\"https:\/\/eurocities.eu\/stories\/how-nice-is-redefining-care-for-older-citizens\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Alegria<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c Drei-G\u00e4nge-Men\u00fcs f\u00fcr nur 3\u20ac an, serviert in Nachbarschaftsrestaurants von studentischen Freiwilligen. Die Initiative entlastet \u00e4ltere Menschen finanziell und schafft zugleich generationen\u00fcbergreifende Bindungen \u2013 ein oft untersch\u00e4tzter Aspekt st\u00e4dtischer Lebensqualit\u00e4t. Da rund 30% der Bev\u00f6lkerung in Nizza \u00fcber 60 Jahre alt sind, wurde das Projekt schnell zum Erfolg. Anfang 2025 war das Programm auf mehrere Standorte ausgeweitet und hatte bereits \u00fcber 10.000 Mahlzeiten serviert,\u00a0 ein Beweis daf\u00fcr, dass Essen ein kraftvoller Motor f\u00fcr soziale F\u00fcrsorge und Gemeinschaftsbildung sein kann.<\/span><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\">\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/algerianice.jpg\" alt=\"\" \/>\n    <figcaption>Foto 3: Alegria Restaurant in Nizza&nbsp;<\/figcaption> \n<\/figure>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend sich manche \u00fcber ein gemeinsames Essen kennenlernen, kommen andere \u00fcber Spiel und Bewegung zusammen. In Wien verbindet der Verein \u201e<\/span><a href=\"https:\/\/umdi.at\/uber-uns\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Umdi Tischtenniskultur Wien<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c Sport, \u00f6ffentlichen Raum und Kultur durch Tischtennis. Ziel ist es, Pingpong in den Parks der Stadt zu f\u00f6rdern. Die Gruppe organisiert alles von zwanglosen Treffen bis hin zu hochaufl\u00f6senden Turnier-Streams sowie Trainings speziell f\u00fcr FLINTA (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-bin\u00e4re, trans- und agender Personen). Mit ihrem spielerisch-politischen Ansatz beleben sie vernachl\u00e4ssigte Orte und f\u00f6rdern sozialen Austausch zwischen Menschen, die sonst selten in Kontakt treten. Ein fr\u00f6hliches Beispiel daf\u00fcr, wie niederschwellige Aktivit\u00e4ten das demokratische Miteinander st\u00e4rken und Parks inklusiver machen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\">\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/umdi.jpg\" alt=\"\" \/>\n    <figcaption>Foto 4: Ein Tischtennis Turnier organisiert von dem Verein  &#8222;Umdi Tischtenniskultur&#8220; in Wien. &nbsp;<\/figcaption> \n<\/figure>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Lebensqualit\u00e4t zeigt sich auch darin, wie wir \u00f6ffentlichen Raum erleben. Nehmen wir unscheinbare Stra\u00dfenecken: Sie sind die Knotenpunkte eines Blocks und Treffpunkte aus allen Richtungen. Doch durch die autozentrierte Planung wurden viele von ihnen zu leblosen, mitunter gef\u00e4hrlichen Kreuzungen.\u00a0 Was w\u00e4re, wenn Kreuzungen wieder zu Orten der Begegnung werden w\u00fcrden? <\/span><a href=\"https:\/\/www.sociallifeproject.org\/corners-that-connect-people\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Buenos Aires ist ein Paradebeispiel f\u00fcr lebendige Stra\u00dfenecken<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. Hier werden Kreuzungen bewusst als \u00f6ffentliche R\u00e4ume gestaltet. Durch einfache Ma\u00dfnahmen, wie das Angleichen von Gehweg und Stra\u00dfe auf ein Niveau, entsteht das Gef\u00fchl eines \u201egeteilten\u201c Raumes. Farbige Fassaden und offene Eing\u00e4nge in Eckh\u00e4user laden Passant:innen zum Verweilen oder Einkaufen ein. Ein gro\u00dfartiges Beispiel daf\u00fcr, wie Stadtgestaltung, selbst in subtiler Form, Verhalten beeinflussen, spontane Begegnungen erm\u00f6glichen und ein Gef\u00fchl von Ort schaffen kann.<\/span><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\">\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/buenosairesstreetcorner.jpeg\" alt=\"\" \/>\n    <figcaption>Foto 5: Eine typische Stra\u00dfenecke in Buenos Aires&nbsp;<\/figcaption> \n<\/figure>\n\n<p><b>Der Weg zur lebenswerten Stadt?<\/b><b><\/b><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ob Seniorenessen oder geteilte Stra\u00dfenecken, Tischtennis im Park oder autofreie Sonntage, jedes dieser Projekte zeigt, wie Lebensqualit\u00e4t konkret Gestalt annehmen kann. Sie machen deutlich: Eine lebenswerte Stadt ist kein fixer Zustand und kein universeller Masterplan. Sie ist ein Mosaik aus Experimenten, Werten und sich wandelnden Beziehungen zwischen Menschen und Orten.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">St\u00e4dte sind komplexe \u00d6kosysteme, sozial, politisch und wirtschaftlich. Anstatt einen einheitlichen Weg zur Lebensqualit\u00e4t vorzugeben, haben wir gelernt, das Gegenteil zu sch\u00e4tzen: viele \u00fcberlappende Wege, gepr\u00e4gt durch lokale Gegebenheiten. In unserer Arbeit mit St\u00e4dten erinnern wir uns und unsere Partner:innen regelm\u00e4\u00dfig daran, dass echte Transformation Zeit braucht. Es geht nicht um den gro\u00dfen Bruch, sondern darum, R\u00e4ume zu schaffen, in denen neue Formen des Zusammenlebens entstehen k\u00f6nnen: Schritt f\u00fcr Schritt, Stra\u00dfe f\u00fcr Stra\u00dfe.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In einer Zeit, in der schnelle \u201eKettens\u00e4genl\u00f6sungen\u201c popul\u00e4r sind, ist es wichtig, den Wert der Langsamkeit zu betonen. Menschen brauchen Zeit, um nicht nur in den Wandel einbezogen zu werden, sondern ihn zu erleben, zu reflektieren und mit ihm zu wachsen. Lebensqualit\u00e4t entfaltet sich dann am st\u00e4rksten, wenn B\u00fcrger:innen die Zukunft im Kleinen ausprobieren k\u00f6nnen, tempor\u00e4r oder im Pilotversuch.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Basierend auf unseren Erfahrungen m\u00f6chten wir drei Prinzipien anbieten, f\u00fcr alle, die ihre Stadt lebenswerter machen wollen, ob als Politiker:in, Aktivist:in, Stadtplaner:in oder B\u00fcrger:in mit einer Idee:<\/span><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><b> Die Schichten der Stadt verstehen<\/b><b><br>\n<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">St\u00e4dte funktionieren auf vielen Ebenen, physisch, wirtschaftlich, emotional und sozial. Nimm dir Zeit, die Rhythmen zu erkennen, Spannungen zu identifizieren und verborgenes Potenzial aufzudecken. Nicht alles liegt an der Oberfl\u00e4che.<\/span><\/li>\n<li><b> Klein anfangen und iterieren<\/b><b><br>\n<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Statt gro\u00dffl\u00e4chiger Umbr\u00fcche auf einen Schlag lieber schrittweise vorgehen. Mit Pilotprojekten und tempor\u00e4ren Ma\u00dfnahmen lassen sich Ideen testen und R\u00fcckmeldungen einholen. So wird Wandel greifbarer und Lernen m\u00f6glich.<\/span><\/li>\n<li><b> F\u00fcr Erleben gestalten \u2013 nicht nur f\u00fcr Effizienz<\/b><b><br>\n<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Lebensqualit\u00e4t l\u00e4sst sich nicht allein auf dem Papier planen, sie muss gelebt werden. Gib den Menschen Zeit zu erfahren, wie sich Transformation anf\u00fchlt. Mit Erfahrung kommt Verst\u00e4ndnis, und mit Verst\u00e4ndnis entsteht echtes Engagement.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir hoffen, dass wir mit diesen inspirierenden Projekten und Initiativen neue Ideen ansto\u00dfen k\u00f6nnen. Was w\u00fcrde deine Stadt lebenswerter machen? Welche kleine Ver\u00e4nderung k\u00f6nnte eine gro\u00dfe Wirkung entfalten? Was funktioniert bereits? Und wie kann eine kleine Handlung heute den Weg f\u00fcr ein lebenswerteres Morgen ebnen?<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Lasst uns das Gespr\u00e4ch fortf\u00fchren, nicht nur \u00fcber das, was m\u00f6glich ist, sondern auch \u00fcber das, was bereits funktioniert.\u00a0<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Literatur<\/h3>\n\n\n\n<h3>Referenzen<\/h3>\n<p>Feature Image: <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/menschen-die-auf-einer-grunen-wiese-sport-treiben-0xg_DMJnO3g\">Urban Park\u00a0<\/a><\/p>\n<p>Foto 1: <a href=\"https:\/\/www.semana.com\/nacion\/bogota\/articulo\/ciclovia-en-bogota-programacion-especial-para-el-25-de-diciembre-y-1-de-enero\/202422\/\">Ciclov\u00eda Bogota<\/a><\/p>\n<p>Foto 2: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/en\/france-paris-to-increase-car-free-zones-after-referendum\/a-72019387\">Car-free Paris<\/a><\/p>\n<p>Foto 3: <a href=\"https:\/\/eurocities.eu\/stories\/how-nice-is-redefining-care-for-older-citizens\/\">Alegria Restaurant Nice<\/a><\/p>\n<p>Foto 4: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000272534\/pingpong-fuer-bessere-integration\">Table Tennis Association &#8220;Umdi Tischtenniskultur&#8221;<\/a><\/p>\n<p>Foto 5: <a href=\"https:\/\/www.sociallifeproject.org\/corners-that-connect-people\/\">Active Street Corners in Buenos Aires<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen Monaten haben wir uns mit einer entscheidenden Frage besch\u00e4ftigt: Was macht eine Stadt wirklich lebenswert? Diese Frage bewegt nicht nur uns, sondern auch Stadtverwaltungen, Beh\u00f6rden, Wissenschaftler:innen und vor allem B\u00fcrger:innen weltweit. Von pulsierenden Metropolen bis zu ruhigeren Kleinst\u00e4dten betrifft das Thema \u201eLebensqualit\u00e4t\u201c uns alle. Doch die Lebensqualit\u00e4t in St\u00e4dten zu verbessern bedeutet &#8230; <a title=\"Wenn Ver\u00e4nderung Erlebbar wird: Der Weg zur Lebenswerten Stadt\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wenn-veraenderung-erlebbar-wird-der-weg-zur-lebenswerten-stadt\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Wenn Ver\u00e4nderung Erlebbar wird: Der Weg zur Lebenswerten Stadt\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":40,"featured_media":2800,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2802","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2802","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/users\/40"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2802"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2802\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4006,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2802\/revisions\/4006"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2800"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2802"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2802"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2802"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}