{"id":2292,"date":"2024-12-31T10:09:12","date_gmt":"2024-12-31T09:09:12","guid":{"rendered":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/?p=2292"},"modified":"2026-04-13T10:55:11","modified_gmt":"2026-04-13T08:55:11","slug":"prinzip-5-emergence-innovation-is-more-than-the-sum-of-its-parts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/prinzip-5-emergence-innovation-is-more-than-the-sum-of-its-parts\/","title":{"rendered":"Prinzip #5: Emergenz &#8211; Innovation ist mehr als die Summe ihrer Teile"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group links\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\"><p><strong>Liste der Artikel \u00fcber unser Leitprinzipien<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/auftakt-was-organisationen-mit-lebenden-systemen-gemein-haben\/\">Was Organisationen mit lebenden Systemen gemein haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/prinzip-1-radikale-offenheit\/\">Prinzip #1: Radikale Offenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/prinzip-2-sensing-the-core\/\">Prinzip #2: Sensing the Core<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/prinzip-3-verborgene-potentiale-erkennen-und-zum-leben-erwecken\/\">Prinzip #3: Verborgene Potentiale erkennen und erwecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/prinzip-4-design-und-co-creation\/\">Prinzip #4: Design und Co-creation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/prinzip-5-emergence-innovation-is-more-than-the-sum-of-its-parts\/\">Prinzip #5: Emergenz <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/prinzip-6-enabling\/\">Prinzip #6: Enabling<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/prinzip-7-learning-from-the-future-as-it-emerges\/\">Prinzip #7: Learning from the Future as it Emerges<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n<p>Dies ist ein Blogbeitrag in einer Reihe von Artikeln \u00fcber unsere Leitprinzipien. Wir greifen diese Grunds\u00e4tze kontinuierlich auf und wenden sie auf uns selbst und andere Organisationen an, die nach tiefgreifenden Innovationen und Ver\u00e4nderungen streben. Diesmal werfen wir einen Blick auf einen Begriff, den wir f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Entstehung von Neuem f\u00fcr wesentlich halten: das Konzept der \u201cEmergenz\u201d.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Woher kommt das Neue?<\/h2>\n\n\n\n<p>Andere und wir selbst haben immer wieder gezeigt, dass echte Neuerungen f\u00fcr wirklich radikale Innovationen unerl\u00e4sslich sind. Wenn sie radikal sein soll, kann die Innovation nicht von dem abgeleitet werden, was heute bereits bekannt ist. Vielmehr muss sie auf neuem Wissen beruhen \u2013 Wissen, das noch nicht vorhanden ist, das wir erst durch den Prozess der Innovation ins Leben rufen. Da Innovation jedoch nicht aus bestehendem Wissen extrapoliert wird, k\u00f6nnen wir nicht einfach mechanistisch oder regelbasiert neues Wissen daraus ableiten. Auch wenn in einigen F\u00e4llen neues Wissen aus der Kombination oder Neukonfiguration von bereits vorhandenem Wissen resultieren kann, bleibt die Herausforderung, vor der wir stehen: Woher kommt das (radikal) Neue? Was ist dessen Quelle?<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Antwort darauf ist, dass im Prozess der Wissensgenerierung (radikal) neues Wissen emergiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Konzept der \u201eEmergenz\u201c bedeutet hierbei, dass ein System Eigenschaften aufweist, die in seinen einzelnen Komponenten nicht vorhanden sind. Ein klassisches Beispiel ist das so genannte Schwarmverhalten, bei dem ein Schwarm von Tieren (man denke an eine gro\u00dfe Gruppe von V\u00f6geln oder Fischen) ein kollektives Verhalten zeigt. Das Interessante daran ist, dass das System als Ganzes (d. h. der gesamte Tierschwarm) kollektive Eigenschaften aufweist, die das Verhalten der beteiligten einzelnen Tiere nicht aufweist. Au\u00dferdem gibt es keine zentrale Koordinierungsstelle, die dieses kollektive und oft komplexe Verhalten steuert; es emergiert eben aus der Interaktion der beteiligten Tiere, die ihren lokalen Regeln folgen. In diesem Sinne kann kollektives Verhalten als eine neuartige Eigenschaft betrachtet werden, die bei den Individuen nicht vorhanden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche (komplexen) Merkmale lassen sich nicht vorhersagen, indem man auf ihnen zugrunde liegenden Teile achtet. Isoliert betrachtet, k\u00f6nnen wir vielleicht vorhersagen, wie sich die einzelnen Teile (d. h. das einzelne Tier) verhalten, aber wir k\u00f6nnen dabei nicht das \u201cGesamtbild\u201d erfassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das wirklich Neue emergiert<\/h2>\n\n\n\n<p>Unser Ansatz zur Innovation, den wir als \u201cEmergent Innovation \/ leap\u201d bezeichnen, basiert auf der Idee, dass radikal neues Wissen als eine emergente Qualit\u00e4t zu verstehen ist. Was bedeutet das, wenn wir uns eine Organisation genauer ansehen, die sich um die Schaffung von neuem Wissen bem\u00fcht, um Innovation zu f\u00f6rdern? Ausgehend von einer Systemperspektive muss eine Organisation als (i) ein soziales System kognitiver Systeme\/Akteure betrachtet werden, die miteinander interagieren, und (ii) die gesamte Organisation (genauer gesagt ihre Mitglieder), die mit ihrem externen Umfeld interagiert (seien es ihre Nutzer:innen, soziale Systeme, kulturelle Werte oder Normen, der Markt, neue Technologien, Wettbewerber:innen usw.). Unter Ber\u00fccksichtigung dessen, was oben \u00fcber emergente Eigenschaften gesagt wurde, haben wir es hier mit mindestens zwei miteinander verflochtenen Bereichen zu tun, in denen Neues entstehen kann:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Wie wir in unserem Beispiel des Schwarmverhaltens gesehen haben, kann die Interaktion von Akteuren in einer Organisation zu v\u00f6llig neuen Erkenntnissen und Einsichten f\u00fchren, die bei den Einzelnen nicht vorhanden waren. Neuartigkeit entsteht als Ergebnis sozialer Interaktion (z. B. in Innovationsteams).<\/li>\n<li>Eine zweite Quelle der Neuartigkeit, die wir f\u00fcr ebenso wichtig halten, ist die Umwelt selbst. Genauer gesagt, die Interaktion der Organisation (und ihrer Akteure) mit den latenten Potentialen, die sich in der Umwelt entfalten.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>In unserem Ansatz der \u201eEmergenten Innovation\u201c sind beide Elemente (und ihr Zusammenspiel) f\u00fcr die Entstehung echter Neuerungen von wesentlicher Bedeutung. Es handelt sich um einen echten emergenten Prozess, da weder die Aktivit\u00e4ten von Einzelpersonen (als Einzelpersonen) noch die Dynamik des Umfelds allein Neues hervorbringen. Das Ergebnis kann nicht auf deterministische Weise vorhergesagt werden, da es sich um ein emergentes Ergebnis gut orchestrierter Interaktionen der beteiligten Teile des Systems handelt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ex nihilo \u2013 Neues aus dem Nichts?<\/h2>\n\n\n\n<p>Dennoch k\u00f6nnte sich die:der Leser:in fragen, ob neues, emergentes Wissen etwas ist, das wir anstreben k\u00f6nnen, wenn es v\u00f6llig unvorhersehbar ist? Es scheint beinahe \u201eaus dem Nichts\u201c zu kommen. Wie k\u00f6nnen wir zu etwas W\u00fcnschenswertem gelangen (z. B. Produkte, Dienstleistungen, die Menschen wirklich brauchen werden)? Wir beantworten diese Fragen auf folgende Weise: Neue, emergente Qualit\u00e4ten, die in Prozessen der Wissensgenerierung entstehen, sind nicht v\u00f6llig losgel\u00f6st von dem, was bereits vorhanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>(1) Sie entstehen aus einer intensiven Interaktion und tiefen Auseinandersetzung mit dem Objekt oder Gegenstand der Innovation. Das neue, entstehende Wissen, das aus solchen (Wissens- und Innovations-)Prozessen hervorgeht, ist daher Ausdruck eines tiefen und profunden Verst\u00e4ndnisses und der Erforschung des Gegenstands und seiner (zuk\u00fcnftigen) Potentiale. Die Interaktionen, die das Entstehen von neuem Wissen erm\u00f6glichen, sind selbst hochgradig geschickte Aktivit\u00e4ten, die ein gro\u00dfes Fachwissen \u00fcber den Innovationsgegenstand verk\u00f6rpern.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Gleichzeitig erfordert das Entstehen neuen Wissens, dass wir unsere vordefinierten Wahrnehmungs- und Denkmuster aussetzen oder \u201eauf Eis legen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengenommen erm\u00f6glicht dies, dass der Kern eines Innovationsobjekts zutiefst respektiert, aber gleichzeitig auch weiterentwickelt und ver\u00e4ndert wird. Denken Sie nur an den ersten iPod. Er respektierte bereits bestehende Gewohnheiten und Arten des Musikkonsums sowie unseren Wunsch nach einem mobilen Erlebnis und erfand dennoch die Art und Weise, wie wir Musik h\u00f6ren, neu, indem er das Erlebnis radikal vereinfachte und es gleichzeitig in eine breitere digitale Plattform (iTunes) einbettete.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dergleich zu erreichen, braucht ein Innovationsprozess jedoch einen hochsensiblen Beh\u00e4lter. Wir zeigen Ihnen, warum und wie.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Emergenz erm\u00f6glichen<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie wir gesehen haben, ist es nicht m\u00f6glich, Prozesse der (emergenten) Wissensgenerierung einfach zu \u201ckontrollieren\u201d, zu planen oder vorherzusagen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Entstehung von neuem Wissen ein zuf\u00e4lliger oder richtungsloser Prozess ist. Vielmehr handelt es sich um einen Prozess, der sensibel gesteuert werden muss und dessen Gelingen von heiklen Bedingungen abh\u00e4ngt. Damit neues, zielgerichtetes Wissen entstehen kann, m\u00fcssen \u201cf\u00f6rderliche\u201d Bedingungen geschaffen werden \u2013 oder das, was wir \u201eEnabling Spaces\u201c nennen. Wir betrachten solche R\u00e4ume als (organisatorische) Umgebungen, die erm\u00f6glichende Bedingungen f\u00fcr das Entstehen von neuem Wissen und in der Folge von radikalen Innovationen bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche R\u00e4ume gew\u00e4hrleisten ein hohes Ma\u00df an Vertrauen, eine vorurteilsfreie Umgebung, aber auch physische Merkmale, die kognitive Prozesse \u201eunterst\u00fctzen\u201c \u2013 R\u00e4ume, in denen unsere Gedanken von unserer Umgebung aufgefangen und reibungslos an uns zur\u00fcckgespielt werden k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen auf eine lange Geschichte und tiefgreifende Erfahrung zur\u00fcckblicken, wenn es darum geht, solche Orte zu designen, entstehen zu lassen und besser zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl Erm\u00f6glichungsr\u00e4ume mehrdimensional sind, wollen wir dennoch ein Beispiel daf\u00fcr geben, was \u201eErm\u00f6glichung\u201c in diesem Zusammenhang bedeutet. Eine bef\u00e4higende soziale Bedingung ist beispielsweise die Art und Weise, wie eine Gruppe mit Wissen umgeht, das gerade erst das Licht der Welt erblickt \u2013 Wissen, das im Entstehen begriffen ist. In dieser Phase des Innovationsprozesses ist das Wissen sehr zerbrechlich. Eine unangebrachte Kritik oder ein (soziales) Umfeld, das nicht als vertrauensw\u00fcrdig empfunden wird, kann neues Wissen und Innovationen im Keim ersticken. Ein f\u00f6rderliches Umfeld muss daher f\u00fcr einen sensiblen sozialen Rahmen sorgen, in dem fragiles Wissen gedeihen und wachsen kann. Dies erfordert aufmerksame Beteiligung, Toleranz, Offenheit f\u00fcr den Dialog und eine starke Bereitschaft, einander zu verstehen. An anderer Stelle mag eine kritische Haltung wichtig sein, aber Missbilligung und Skepsis k\u00f6nnen erfolgreiche Entwicklungen in dieser Phase untergraben.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl Enabling Spaces einen zentralen Teil unserer Arbeit in Innovationsprojekten darstellen, kann dieser Blogbeitrag nur einen Ausschnitt dessen wiedergeben, was f\u00fcr \u201cEmergent Innovation\u201d ben\u00f6tigt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber lassen Sie uns noch einmal veranschaulichen, wie sich dies in der realen Welt abspielen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Fall von entstehender Innovation<\/h2>\n\n\n\n<p>Zur Veranschaulichung bietet sich ein Beispiel aus dem wirklichen Leben an. Ein j\u00fcngster Fall ist das Start-up \u201eParallel Systems\u201c (<a href=\"https:\/\/moveparallel.com\">https:\/\/moveparallel.com<\/a>), das von dem ehemaligen SpaceX-Mitarbeiter Matt Soule gegr\u00fcndet wurde. Die gennante Innovation wurde im Kontext von Logistik und (Schienen-)Verkehr entwickelt: Das Interessante daran ist, dass sie aufkommende Potentiale aus einer Vielzahl unabh\u00e4ngiger Bereiche \u00fcberspannt und in ein einheitliches und vielversprechendes Konzept integriert; diese Bereiche reichen von neuartigen Ans\u00e4tzen in der Logistik, Technologien aus autonomen Fahrzeugen, Elektrofahrzeugen, selbstorganisierenden Systemen, einer effizienteren Nutzung der Schieneninfrastruktur bis hin zu Klimafragen bis hin zu einem neuen Verst\u00e4ndnis des klassischen G\u00fctertransports mit langen Z\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schl\u00fcsselinnovation ist ein modularer, elektrisch angetriebener Satz von Zugr\u00e4dern, der sich autonom, aber auch durch flexible Ausrichtung mit anderen Modulen bewegen kann. Dies hat mehrere Vorteile, denn die Zugmodule k\u00f6nnen sp\u00e4t bremsen, sich an einer Kreuzung trennen, um den Verkehrsfluss zu erh\u00f6hen, sie k\u00f6nnen Lastwagen ersetzen, mehr Ladung bef\u00f6rdern und vor allem sind sie einfacher zu bauen als autonome Autos\/Lastwagen. Sie sind eine intelligente, hochflexible Neuerfindung der Art und Weise, wie der Schieneng\u00fcterverkehr funktionieren soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum ist dies ein Fall von \u201eEmergenter Innovation\u201c? Das Unternehmen Parallel Systems hat entscheidende Expert:innen auf dem Gebiet des Eisenbahnverkehrsmanagements zusammengebracht und die wichtigsten St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des Eisenbahnverkehrs (z. B. dass lange Z\u00fcge auf kurzen Strecken ineffizient sind) erforscht und mit der Automobilexpertise von Tesla sowie einem tiefen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Umweltfragen, Netzdynamik, Gesch\u00e4ftsprozessmanagement und Logistik kombiniert. Die Erschlie\u00dfung des Zukunftspotentials dieser Erkenntnisse und ihre Integration haben zu einem v\u00f6llig neuen und zukunftsorientierten Verst\u00e4ndnis des Schieneng\u00fcterverkehrs gef\u00fchrt, das den unterschiedlichsten Bed\u00fcrfnissen gerecht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Sie sehen, emergierte die Idee einzigartiger, flexibler On-Rail-Module aus dem Zusammenspiel verschiedener Disziplinen und basierend auf einem tiefen Verst\u00e4ndnis dessen, was Verkehr im 21. Jahrhundert bedeutet und in Zukunft bedeuten k\u00f6nnte. Nur weil verschiedene Subsysteme (wie Ingenieur:innen, Verkehrsplaner:innen und Eisenbahnstrateg:innen) zusammenarbeiten konnten und dabei ein tiefes Verst\u00e4ndnis der zugrunde liegenden Materie entwickelten, konnte etwas emergieren, das mehr ist als die Summe seiner Teile.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Beispiel zeigt auch, dass radikale Innovation eine neuartige und intelligente Kombination oder Konfiguration bereits vorhandener Technologien bedeutet. In diesem Sinne entsteht die Neuheit nicht einfach aus dem Nichts, sondern durch die Vergr\u00f6\u00dferung des Potentials, das den vorhandenen Artefakten bereits innewohnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wohlgemerkt ist Parallel Systems bisher noch ein Startup und hat bisher keine Einnahmen erzielt. Wir wollten jedoch zeigen, dass leistungsstarke, \u00fcberraschende und doch tief bedeutsame Ideen als Ergebnis emergenter Innovationsprozesse geboren werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier k\u00f6nnen Sie sich \u00fcbrigens selbst ein Bild von Parallel Systems machen:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">leap: Lebendige Innovation<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie wir bereits eingangs erw\u00e4hnt haben, ist die Erkenntnis, dass radikale Innovationen aus Wissensprozessen emergiert, ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Innovationsprojekte und die Grundlage unserer leap-Innovationstechnologie. leap ist ein bew\u00e4hrter, strategischer Innovationsprozess, der es Unternehmen erm\u00f6glicht, \u00fcberraschende und dennoch sinnvolle Innovationen hervorzubringen. Es g\u00e4be noch viel mehr \u00fcber leap zu sagen und dar\u00fcber, was es f\u00fcr Ihre Innovationsreise bedeuten w\u00fcrde \u2013 wenn wir also Ihr Interesse geweckt haben, tauchen Sie hier einfach ein wenig tiefer ein. Oder abonnieren Sie unseren Newsletter, der Sie alle zwei Monate mit unseren neusten Blogposts und Geschichten versorgt!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Literatur<\/h3>\n\n\n\n<p>Feature Image von <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/@thelifeofbangs?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash\">Mohamed B.<\/a> auf <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/hohe-baume-strecken-sich-in-den-blauen-himmel-2WR6jjPkaSg?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash\">Unsplash<\/a><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liste der Artikel \u00fcber unser Leitprinzipien Was Organisationen mit lebenden Systemen gemein haben Prinzip #1: Radikale Offenheit Prinzip #2: Sensing the Core Prinzip #3: Verborgene Potentiale erkennen und erwecken Prinzip #4: Design und Co-creation Prinzip #5: Emergenz Prinzip #6: Enabling Prinzip #7: Learning from the Future as it Emerges Dies ist ein Blogbeitrag in einer &#8230; <a title=\"Prinzip #5: Emergenz &#8211; Innovation ist mehr als die Summe ihrer Teile\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/prinzip-5-emergence-innovation-is-more-than-the-sum-of-its-parts\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Prinzip #5: Emergenz &#8211; Innovation ist mehr als die Summe ihrer Teile\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":40,"featured_media":2429,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2292","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2292","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/users\/40"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2292"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2292\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4050,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2292\/revisions\/4050"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2292"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2292"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2292"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}