{"id":1205,"date":"2025-01-07T15:57:44","date_gmt":"2025-01-07T14:57:44","guid":{"rendered":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/?p=1205"},"modified":"2026-04-13T10:55:11","modified_gmt":"2026-04-13T08:55:11","slug":"die-renaissance-des-landlebens-koennen-wir-das-dorf-wieder-zum-leben-erwecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/die-renaissance-des-landlebens-koennen-wir-das-dorf-wieder-zum-leben-erwecken\/","title":{"rendered":"Die Renaissance des Landlebens: K\u00f6nnen wir das Dorf wieder zum Leben erwecken?"},"content":{"rendered":"\n<p>Durch D\u00f6rfer und l\u00e4ndliche Kleinst\u00e4dte zu spazieren ist in den letzten Jahren in ganz Europa immer deprimierender geworden. Verlassene Ortskerne mit leeren, verstaubten Schaufenstern und ausbleibende Gesch\u00e4ftigkeit haben das charakteristische Bild des Landlebens gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Versprechen von wirtschaftlichem und kulturellem Wohlstand, von sozialer Anbindung und gelebtem Liberalismus hat viele junge Menschen in Gro\u00dfst\u00e4dte gezogen, die dort ihre Tr\u00e4ume verwirklichen (wollen). Das proklamierte Motto \u201eStadtluft befreit\u201c hat dem anhaltenden Trend der Landflucht und Urbanisierung Vorschub geleistet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz im Allgemeinen haben sich die Europ\u00e4er:innen im Laufe der Zeit zu einer \u00fcberwiegend st\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung entwickelt. Im Jahr 2020 lebten 40 % der europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung in St\u00e4dten, 32 % in Vor- und Kleinst\u00e4dten, und nur 28 % in l\u00e4ndlichen Regionen. Europ\u00e4ische Hauptst\u00e4dte wie Berlin oder Paris wachsen derartig rasant, dass es zur gro\u00dfen Herausforderung wird, die Infrastrukturen, Wohnungen und Pflegedienste f\u00fcr die steigende Nachfrage zu r\u00fcsten.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem Hauptst\u00e4dte ziehen das Bildungsb\u00fcrgertum sowie ein internationales, pluralistisches Milieu an und entwickeln sich so zu Zentren wissenschaftlicher, kultureller und wirtschaftlicher Innovation. Sch\u00e4tzungen zufolge wird in drei\u00dfig Jahren mehr als die H\u00e4lfte der EU-Bev\u00f6lkerung in st\u00e4dtischen Gebieten leben, w\u00e4hrend die Zahl der Einwohner:innen in l\u00e4ndlichen Gebieten um acht Millionen sinken wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Trend zur Landflucht wird vor allem durch einen \u201eTeufelskreis des Niedergangs\u201c (\u201evicious circle of decline\u201c) weiter vorangetrieben. Die meisten Menschen, die auf der Suche nach Arbeitsm\u00f6glichkeiten und Wohlstand das Dorf hinter sich lassen, um in der Stadt ihr Gl\u00fcck zu suchen, sind in der Regel jung und lassen Regionen mit sinkenden Geburtenraten, negativem Wachstum und einer alternden Bev\u00f6lkerung zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Infolgedessen leiden rurale Gebiete unter einer schleppenden wirtschaftlichen Dynamik, die in mangelhafter Infrastruktur und einem R\u00fcckzug \u00f6ffentlicher Dienstleistungen wie Schulen und Gesundheitseinrichtungen Ausdruck findet. Um nur ein Beispiel zu nennen, dass uns k\u00fcrzlich ein B\u00fcrgermeister einer Kleinstadt schilderte: Der Bau eines Hallenbades w\u00e4re finanzieller Selbstmord.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\">\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/27.jpg\" alt=\"\" \/>\n    <figcaption>Infografik: Stadt-Land-Gef\u00e4lle bei den US-Wahlen 2016 (blau = Demokraten, rot = Republikaner). Bild: metropolismag.com&nbsp;<\/figcaption> \n<\/figure>\n\n<p>Neben wirtschaftlichem Stillstand und ver\u00f6deten und schrumpfenden Kleinst\u00e4dten f\u00f6rdert der Trend der Urbanisierung auch eine wachsende Kluft zwischen Land- und Stadtbev\u00f6lkerung und r\u00fcckt damit einen heute zentralen politischen Konflikt in den Fokus. Die politische Kluft zeigt sich beispielsweise in den britischen Provinzen, die f\u00fcr den Brexit gestimmt haben, oder in den l\u00e4ndlichen Regionen der USA, in denen Donald Trump die meisten seiner W\u00e4hler:innen mobilisieren konnte. \u00c4hnliche Beobachtungen wurden bei den j\u00fcngsten franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidentschaftswahlen gemacht. Alles in allem haben die hier beschriebenen Dynamiken viele D\u00f6rfer und Kleinst\u00e4dte an Rande des Aussterbens gebracht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\">\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/30.jpg\" alt=\"\" \/>\n    <figcaption>Brexit Referendum, 2016. Image: wikipedia.org&nbsp;<\/figcaption> \n<\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Wechsel der Gezeiten<\/h2>\n\n\n\n<p>Trotz solcher Trends und Entwicklungen k\u00f6nnen wir immer mehr beobachten, dass sich die Einstellung typischer Stadtbewohner:innen wandelt. Nicht wenige von jenen, die zuvor noch das dichte Treiben und die energische Unruhe auf belebten Stra\u00dfen genossen haben, haben nun begonnen, die Kompromisse, mit denen sie bisher gut gelebt haben, in Frage zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Immobilienmakler:innen in ganz Europa haben eine steigende Nachfrage nach Immobilien in l\u00e4ndlichen und vorst\u00e4dtischen Gebieten festgestellt. So ist beispielsweise die Nachfrage nach Wohnimmobilien in den Wiener Vorst\u00e4dten zwischen 2016 und 2020 um 54 % gestiegen. Hei\u00dft das, dass sich die Land-Stadt-Flucht umkehren k\u00f6nnte?<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die scheinbare Stadtflucht gibt es seit langem viele Gr\u00fcnde. Die Mietpreise in den St\u00e4dten sind in die H\u00f6he geschossen und haben viele B\u00fcrger:innen, die keine ausreichend gro\u00dfen und erschwinglichen Wohnungen finden konnten, in prek\u00e4re Lebensverh\u00e4ltnisse gedr\u00e4ngt. Auch wenn sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt in den letzten Jahren f\u00fcr alle sp\u00fcrbar zuspitzte, stellte sie vor allem f\u00fcr B\u00fcrger:innen aus den unteren Einkommensschichten eine existentielle Bedrohung ihrer Lebensqualit\u00e4t dar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\">\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/29.jpg\" alt=\"\" \/>\n    <figcaption>Strolling around in small, provincial villages and towns across Europe has become increasingly depressing over the past decades. Image: Eduardo Arcos on Unsplash&nbsp;<\/figcaption> \n<\/figure>\n\n<p>Sp\u00e4testens nach der Ankunft der Pandemie in Europa beginnt auch der Traum der freien, sich selbst verwirklichenden Stadtbewohner:in zu br\u00f6ckeln. Das einsch\u00fcchternde Risiko eines zun\u00e4chst unerforschten, hochansteckenden Virus und die langwierigen Lockdowns haben den Wunsch nach einem beschaulicheren, gr\u00fcneren, ger\u00e4umigeren und intimeren Lebensraum geweckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verschiebung der Wohnvorstellungen und -pr\u00e4ferenzen ist jedoch m\u00f6glicherweise nicht nur auf die mangelnde Qualit\u00e4t des Stadtlebens zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Pandemie hat dem Stau an Frustration und Entfremdung, der sich bei vielen Stadtbewohner:innen bereits seit langem angebahnt hat, noch mit Gef\u00fchlen der Einsamkeit und Anonymit\u00e4t angereichert. Geschuldet ist dies auch dem individualistischen Lebensstil, der vor allem in Gro\u00dfst\u00e4dten vermehrt gepflegt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Stadtteile ver\u00e4ndern sich in kaum nachvollziehbarer Geschwindigkeit und Nachbar:innen, die seit einem Jahr nebeneinander wohnen, ohne ein Wort miteinander gewechselt zu haben, sind kein seltenes Ph\u00e4nomen. Hinzu kommt, dass die Digitalisierung, die durch die COVID-19-Ma\u00dfnahmen vielerorts weiter beschleunigt wurde und zu einer verst\u00e4rkten Verlagerung von Arbeits-, Freizeit- und sogar Dienstleistungst\u00e4tigkeiten in die Online-Welt gef\u00fchrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Transformationen zweifellos eine Chance f\u00fcr viele Unternehmen und Individuen war und sie auf unverzichtbare Weise dabei unterst\u00fctzt haben, in Krisenzeiten unabh\u00e4ngig zu bleiben, sich zu organisieren und zu expandieren, so haben sie uns auch in unbekannte Gefilde gef\u00fchrt. Eine \u00dcberflutung mit \u201eFake News\u201c und Verschw\u00f6rungstheorien sowie der betr\u00fcgerische Missbrauch pers\u00f6nlichen (digitaler) Daten haben unsere Beziehungen zu Werten wie Vertrauen, Authentizit\u00e4t und Solidarit\u00e4t gefestigt.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nnte die zunehmende Digitalisierung in Zeiten globaler Krisen also eine Renaissance des Landlebens einleiten?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie kann man das Dorf wieder zum Leben erwecken?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Digitalisierung treibt B\u00fcrger:innen nicht nur aus den Gro\u00dfst\u00e4dten, damit sie so ihrer Einsamkeit entkommen. Sie ist vielmehr der grundlegende Erm\u00f6glicher f\u00fcr die neue Stadtflucht. Zum Beispiel hat AirBnB erst k\u00fcrzlich angek\u00fcndigt, dass Mitarbeiter:innen \u00fcberall leben und arbeiten k\u00f6nnen, wo sie wollen. Die Option der \u201eRemote Work\u201c und des \u201eHome Office\u201c, hat dazu gef\u00fchrt, dass viele nicht mehr als notwendig erachten, in einer Stadt leben zu m\u00fcssen, um Zugang zum Arbeitsmarkt und Firmenb\u00fcros zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ziehen aber die Stadtrandbezirke vor allem die wirtschaftlich privilegierten st\u00e4dtischen Zuwander:innen an. Da Randbezirke einerseits oft n\u00e4her am Gr\u00fcnen liegen, dies jedoch nicht auf Kosten medizinischer Versorgung und Bildungs- oder Verkehrsinfrastruktur, haben sie sich als attraktive \u201eLight-Version\u201c des Landlebens erwiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Fortsetzung dieser Entwicklung w\u00fcrde jedoch die Kluft zwischen Stadt und Land weiter vertiefen, anstatt die sich entleerenden D\u00f6rfer neu zu beleben. Der sich abzeichnende Trend der Stadtflucht muss daher so abgefedert werden, dass die l\u00e4ndlichen Orte und D\u00f6rfer auf eine Weise revitalisiert werden, die solchen Regionen erlaubt, sich auf authentische und nachhaltige Weise zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die l\u00e4ndliche Regionen m\u00fcssen deswegen mit jener Infrastruktur ausgestattet werden, die auch f\u00fcr typische Stadtbewohner:innen essentiell ist. Gleichzeitig darf die lokale Bev\u00f6lkerung nicht au\u00dfen vorgelassen werden \u2013 vielmehr sollten sie in die ganzheitliche Gestaltung des kontinuierlichen Belebungsprozesses nach ihren Bed\u00fcrfnissen und W\u00fcnschen einbezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\">\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/demo2.egm.at\/www.thelivingcore-original.com\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/28.jpg\" alt=\"\" \/>\n    <figcaption>Social project and network Neulandia. Image: neulandia.de&nbsp;<\/figcaption> \n<\/figure>\n\n<p>In den letzten Jahren sind bereits einige vielversprechende Projekte angelaufen, die darauf abzielen, l\u00e4ndliche Gebiete auf eine nachhaltigere Weise wiederzubeleben. So hat zum Beispiel das soziale Projekt und Netzwerk Neulandia zwei Projekte gestartet: \u201eKoD\u00f6rfer\u201c und \u201eSummer of Pioneers\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKoD\u00f6rfer\u201c versucht, das Beste aus beiden Welten zu verbinden: l\u00e4ndliches, ruhiges, gemeinschaftliches Wohnen und kreatives, lebendiges Leben unter Gleichgesinnten mit der daf\u00fcr notwendigen Infrastruktur. Als genossenschaftliches Projekt bestehen die neu entstehenden KoD\u00f6rfer aus mehreren kleinen, \u00f6kologisch errichteten Holzh\u00e4usern, die sich um gro\u00dfe Gemeinschaftsfl\u00e4chen und gemeinsam genutzte R\u00e4ume gruppieren. Da sie von Grund auf neu gebaut werden, k\u00f6nnen die zuk\u00fcnftigen Bewohner weitgehend in den Planungsprozess eingebunden werden und auch gemeinsam entscheiden, wie sie ihr zuk\u00fcnftiges KoD\u00f6rfer gestalten wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz dazu konzentriert sich das Projekt \u201eSummer of Pioneers\u201c auf die Wiederbelebung bereits bestehender D\u00f6rfer. Die Idee ist, einer Gruppe kreativer, st\u00e4dtischer B\u00fcrger:innen die M\u00f6glichkeit zu geben, \u00fcber ein paar Monate hinweg in einem der am Projekt teilnehmenden D\u00f6rfer zu verbringen, um den l\u00e4ndlichen Lebensstil \u201eauszuprobieren\u201c. Das soll motivieren, sich mit der \u00f6rtlichen Gemeinschaft auseinanderzusetzen und Ideen bis hin zu Pl\u00e4nen zu entwickeln, wie die Infrastruktur des Dorfes nach den Bed\u00fcrfnissen aller Involvierten umstrukturiert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt noch viele weitere faszinierende Projekte da drau\u00dfen. Dennoch bleibt es unbestreitbar, dass die Wiederbelebung des Landlebens eine sorgf\u00e4ltige und durchdachte Planung sowie innovative Ideen braucht. Wir von theLivingCore sind derzeit an einem \u00e4hnlichen Wiederbelebungsprojekt in Vorarlberg beteiligt, das wir in den kommenden Monaten vorstellen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Literatur<\/h3>\n\n\n\n<h2>References<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.alumniportal-deutschland.org\/deutschland\/land-leute\/stadt-land-urbanisierung-landflucht\">https:\/\/www.alumniportal-deutschland.org\/deutschland\/land-leute\/stadt-land-urbanisierung-landflucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/themen\/aktuelle-meldungen\/2015\/juli\/demographischer-wandel-verstaerkt-unterschiede-zwischen-stadt-und-land\/\">https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/themen\/aktuelle-meldungen\/2015\/juli\/demographischer-wandel-verstaerkt-unterschiede-zwischen-stadt-und-land\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2020\/sep\/26\/escape-country-covid-exodus-britain-cities-pandemic-urban-green-space\">https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2020\/sep\/26\/escape-country-covid-exodus-britain-cities-pandemic-urban-green-space<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/stadt-land-corona-ifo-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/stadt-land-corona-ifo-101.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/urbanisierung-103.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/urbanisierung-103.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.grin.com\/document\/39517\">https:\/\/www.grin.com\/document\/39517<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2016-11\/aktivismus-landleben-politik\">https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2016-11\/aktivismus-landleben-politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.vogue.co.uk\/arts-and-lifestyle\/article\/urban-exodus\">https:\/\/www.vogue.co.uk\/arts-and-lifestyle\/article\/urban-exodus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/cityobservatory.org\/cities-and-brexit\/\">https:\/\/cityobservatory.org\/cities-and-brexit\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/metropolismag.com\/viewpoints\/in-three-maps-americas-urbanrural-divide\/\">https:\/\/metropolismag.com\/viewpoints\/in-three-maps-americas-urbanrural-divide\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Featured image: Sven Fischer on Unsplash<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch D\u00f6rfer und l\u00e4ndliche Kleinst\u00e4dte zu spazieren ist in den letzten Jahren in ganz Europa immer deprimierender geworden. 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